| Erlangen | Dieser Text beschreibt Erlangen. Der untere Text beinhaltet die Erlangen Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Erlangen Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Erlangen fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Erlangen möglichst ausführlich zu halten.
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Erlangen Artikel
Erlangen ist eine kreisfreie Universitätsstadt in Mittelfranken in dem Bundesland Bayern. Die Stadt ist Sitz des Landkreises Erlangen-Höchstadt und ist mit gegenwärtig 102 Tausend Einwohner die kleinste der insgesamt 8 Großstädte des Freistaates.
Erlangen bildet zusammen mit den Städten Nürnberg und Fürth einen Städteverbund, der eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern ist. Die nächst größeren Städte sind Fürth etwa 14 km südlich und Nürnberg etwa 16 km südöstlich.
Die Einwohnerzahl der Stadt Erlangen überschritt 1974 die Grenze von 100 Tausend Einwohner, wodurch sie Großstadt wurde.
Heute wird die Stadt vor allem durch die Friedrich-Alexander-Universität und zahlreiche Niederlassungen des Elektrokonzerns Siemens AG geprägt. Man ist zudem bestrebt, die "Bundeshauptstadt der Medizin" zu werden. Ein weiter in die Geschichte zurückreichendes, aber stets noch spürbares Element ist die Ansiedlung von Hugenotten nach der Rücknahme des Edikts von Nantes 1685.
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Erlangen liegt am Rande des mittelfränkischen Beckens in dem wesentlichen parallel zu dem Fluss Regnitz und zu dem Main-Donau-Kanal. Nördlich der Innenstadt mündet die Untere Schwabach von rechts kommend in die Regnitz.
Buch-Tipp: Barcelona. MM-City. Reiseführer mit vielen praktischen Tipps Der beste Reiseführer für Barcelona Ich war schon so häufig in der Stadt, mit allen möglichen Reiseführern, aber der MMV Reiseführer ist am besten,
Die Sehenswürdigkeiten der einzelnen Stadtteile kann man wunderbar zu Fuss ablaufen, wenn man mit Metro oder Bus die einzelnen Stadtteile erreicht hat.
Wer, wie die meisten Barcelona Besucher, ca. für... |
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Folgende Gemeinden beziehungsweise gemeindefreien Gebiete grenzen an die Stadt Erlangen, sie werden nachdem Uhrzeigersinn beginnend in dem Norden genannt:
Mark (gemeindefreies Gebiet), Gemeinden Möhrendorf, Bubenreuth, Marloffstein, Spardorf und Buckenhof sowie das gemeindefreie Gebiet Buckenhofer Forst (alle zu dem Landkreis Erlangen-Höchstadt gehörig), die kreisfreien Städte Nürnberg und Fürth, die Gemeinde Obermichelbach (Landkreis Fürth) sowie die Stadt Herzogenaurach und die Gemeinde Heßdorf (beide zu dem Landkreis Erlangen-Höchstadt gehörig).
Buch-Tipp: Das große Wimmelbilderbuch. Durch Stadt und Land. Maxiausgabe (Bilderbücher) Der Kauf hat sich gelohnt! Ich finde das Buch toll. Es ist schön gezeichnet, besonders die Personen in ihren Tätigkeiten. Es sind wirklich hunderte kleine Geschichten in diesem Buch versteckt. Ab und zu ist die Geschichte der Bilder ein wenig verrückt, aber ich finde das eher positiv. So kann man seiner Phantasie freien lauf lassen, zB woher... |
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Das Stadtgebiet Erlangens kann man in 20 Stadtteile einteilen. Dabei handelt es sich teilweise um ehemals selbständige Gemeinden, andererseits auch um neue Siedlungen, deren Nennungen sich in dem Laufe der Zeit als Stadtteilnamen eingeprägt haben.
Häufig sind die Stadtteilgrenzen daher amtlich nicht festgelegt worden und die Grenzen durchaus auch fließend. Für statistische Zwecke sind die Stadtteile teilweise in statistische Bezirke unterteilt (siehe hierzu Liste der Stadtteile von Erlangen).
In den 1967 und 1972 in dem Rahmen der Gemeindereform nach Erlangen eingemeinden Orte (Groß-)Dechsendorf, Eltersdorf, Frauenaurach , Hüttendorf, Kosbach (mit Häusling und Steudach), Kriegenbrunn und Tennenlohe wurde jeweils ein Ortsbeirat eingerichtet.
Die Zahl der Mitglieder des Ortsbeirats richtet sich nach der Einwohnerzahl des Stadtteils und beträgt zwischen 5 und 7. Die Ortsbeiräte wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden. Die Ortsbeiräte sind zu wichtigen den Stadtteil betreffenden Angelegenheiten zu hören.
Die 20 Stadtteile Erlangens:
- Am Anger
- Alterlangen
- Bruck
- Büchenbach
- Burgberg
- Dechsendorf
- Eltersdorf
- Frauenaurach
- Häusling
- Hüttendorf
- Innenstadt
- Kosbach
- Kriegenbrunn
- Neuses
- Röthelheim
- Schallershof
- Siedlung Sonnenblick
- Sieglitzhof/Buckenhofer Siedlung
- Steudach
- Tennenlohe
Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa.... |
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Schloß, nördlicher Flügel, von W (2004-04-25)
Schloss, davor Hugenottenbrunnen (2004-07-06)
Erlangen wird in dem Jahre 1002 als "villa erlangon" erstmals urkundlich erwähnt. 1361 wird das Dorf an Kaiser Karl IV. verkauft. Drei Jahre später wird eine Stadt nahe des Dorfes angelegt, welche 1374 eine eigene Münzstätte erhält. 1398 werden die Stadtrechte bestätigt. 1402 gelangt die Stadt an die Hohenzollern, bei denen sie bis 1802 verbleibt. 1528 wird die Reformation eingeführt.
1686 treffen die ersten Hugenotten in Erlangen ein. Für sie wird durch Markgraf Christian Ernst eine eigene "Neustadt" angelegt. 1706 wird die Altstadt durch einen Brand fast vollständig zerstört, doch alsbald wieder aufgebaut.
1742 stiftet Friedrich von Brandenburg-Bayreuth eine Universität für die Residenzstadt Bayreuth, doch bereits 1743 wird die Einrichtung nach Erlangen verlegt. Sie erhält später den Namen Friedrich-Alexander-Universität und wird 1791 preußische Landesuniversität, auf der unter anderem Johann Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder studierten.
1806 gelangt Erlangen unter französische Verwaltung und 1810 kommt das Gebiet zu dem Königreich Bayern. 1812 werden Altstadt und Neustadt zu einer Stadt vereinigt. Gleichzeitig erhält die Stadt einen Polizeikommissär und untersteht somit direkt der staatlichen Kreisverwaltung. Später bezeichnet man solche Städte als "kreisfreie Stadt".
1862 wird das Bezirksamt Erlangen gebildet, aus dem der spätere Landkreis Erlangen hervorgeht.
Bei der Kreis- und Gebietsreform 1972 wird der Landkreis Erlangen mit dem Landkreis Höchstadt vereinigt. Erlangen selbst bleibt eine kreisfreie Stadt und wird Sitz des neuen Landkreises. Durch Eingliederung von Umlandgemeinden wird die Stadt erheblich vergrößert, so dass sie in dem Jahre 1974 die 100.000-Einwohner-Grenze überschreitet und damit zur Großstadt wird.
Buch-Tipp: Die Stadt der Blinden. Der Mensch ist des Menschen Wolf Nobelpreisträger Saramago illustriert mit seinem Werk äußerst plastisch, wie zerbrechlich die menschliche Zivilisiertheit ist. Nachdem sich die Epidemie einer weißen Blindheit über die Bewohner einer Stadt gelegt hat, dauert es ca. wenige Tage, bis die alten Regeln eines zivilisierten Miteinanders außer Kraft... |
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Ehemals selbständige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Erlangen eingegliedert wurden. 1812 waren Altstadt und Neustadt Erlangens vereinigt worden.
| Jahr | Orte | Zuwachs in ha
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| 1884
| Sebalder Reichswald (gemeindefreies Forstgebiet)
| 14
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| 1894 | Exerzierplatz | 66
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| 01.05.1919 | Sieglitzhof (Gemeinde Spardorf)
| 167
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| 01.04.1920 | Alterlangen (Gemeinde Kosbach)
| 335
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| 01.08.1923 | Büchenbach und Weiler Neumühle
| 719
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| 1924 | Ohmplatz | 82
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| 15.09.1924 | Bruck | 421
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| 1950 | Sebaldus-Kolonie | 37
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| 1952 | Nürnberger Straße | 66
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| Jahr | Orte | Zuwachs in ha
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| 1957/58 | Ausdehnung Gartenstadt | 96
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| 1960 | Teil von Eltersdorf | 16
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| 01.01.1967 | Kosbach mit Häusling und Steudach
| 581
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| 01.07.1972 | Eltersdorf | ?
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| 01.07.1972 | Frauenaurach | ?
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| 01.07.1972 | Großdechsendorf | ?
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| 01.07.1972 | Hüttendorf | ?
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| 01.07.1972 | Kriegenbrunn | ?
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| 01.07.1972 | Tennenlohe | ?
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| 01.01.1977 | Königsmühle (Stadt Fürth)
| ?
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Buch-Tipp: Die Stadt der träumenden Bücher. Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz Eine wahrhaftig wunderschöne Libeserklärung ans Lesen! Ich muss zugeben, "Die Stadt der träumenden Bücher" ist das erste Buch, das ich von Käpt'n Blaubär-Erfinder Walter Moers gelesen habe. Lange stand ich in dem Buchladen dafür und überlegte mir, ob ich es kaufen soll. Schon die Umschlagsgestaltung gefiel mir dann doch so gut, dass ich das Buch... |
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
¹ Volkszählungsergebnis
Buch-Tipp: Die Stadt der wilden Götter. ECHT KLASSE !!! Die Stadt der wilden Götter ist echt toll, weil man
richtig eintauchen kann. Alex und Nadia in dem Regenwald
zu begleiten ist sehr schön. Als ich mit dem Buch fertig
war war ich traurig, aber da hatte ich noch nicht gewusst,
dass es noch zwei weitere bücher von Alex und Nadia gibt.
Im Reich des goldenen Drachen und In dem Bann der Masken.... |
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Kirche-Erlangen bei Sonnenuntergang
Die Bevölkerung Erlangens gehörte anfangs zu dem Bistum Würzburg, ab 1017 zu dem Bistum Bamberg. 1528 wurde von Bürgermeister und Rat der erste lutherische Pfarrer verpflichtet und damit die Reformation eingeführt, so dass Erlangen über viele Jahre eine protestantische Stadt blieb. In der 1686 von Hugenotten gegründeten Neustadt gab es ca. reformierte Gemeinden (französisch-reformierte Gemeinde und später auch deutsch-reformierte Gemeinde).
1802 wurden die protestantischen Gemeinden Erlangens dem königlich-preußischen Konsistorium in Ansbach unterstellt und nachdem Übergang der Stadt an Bayern wurden sie Teil der Protestantischen Kirche des Königreichs Bayern, die zunächst lutherische und reformierte Gemeinden umfasste. Gleichzeitig wurde Erlangen Sitz eines Dekanats, das alle Gemeinden unter sich vereinigte.
1853 erhielten die reformierten Gemeinden Bayerns eine eigene Synode und 1919 trennten sie sich formell von der Protestantischen Kirche Bayerns. Seither gab es in Bayern zwei protestantische Landeskirchen, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die "Reformierte Synode in Bayern rechts des Rheins", die sich seit 1949 "Evangelisch-reformierte Kirche in Bayern" nannte.
Letztere hatte in Erlangen über viele Jahre den Sitz ihres Moderamens . Durch Vereinigungen gab es seit 1920 in Erlangen ca. noch eine reformierte Gemeinde, aber mehrere lutherische Gemeinden. Die lutherischen Gemeinden gehören heute noch zu dem Dekanat Erlangen, das als Dekanat für beide Konfessionen gegründet worden war und seit 1919 ca. noch die lutherischen Gemeinden betreute. Es ist Teil des Kirchenkreises Nürnberg.
Die reformierte Gemeinde Erlangen ist inzwischen Teil der Evangelisch-reformierten Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland. Hier gehört sie zu dem Synodalverband XI.
Seit dem 18. Jahrhundert gab es in Erlangen auch wieder Katholiken (ab 1711 "Religions- und Gewissensfreiheit", jedoch ohne eigene Gottesdienste). Die erste katholische Messe wurde 1784 in dem Altstädter Rathaus abgehalten.
Ab 1786 bestand ein Kurat und 1787-1790 wurde das Bethaus Mater dolorosa erbaut. 1813 wurde die erste Pfarrei errichtet, die ab 1826 zu dem Dekanat Herzogenaurach gehörte. Weitere Pfarreien wurden errichtet. Sie alle gehören zu dem Bistum Bamberg. 1937 wurde Erlangen Sitz eines Dekanats innerhalb der Erzdiözese Bamberg.
Buch-Tipp: Die vergessene Stadt. Herrscher der drei Reiche. Die Zauberschiffe 05 + 06. toll, einfach gut. Habe mir das Buch vorbestellt, es letzten Freitag bekommen und das Wochenende damit verbracht bis ich es durch hatte. Es lässt einfach einen nicht los. . .
Wer die Vorgeschichte kennt, muss den Schluss auch lesen.
Dieser arrogante Drache nervt schon etwas, aber ansonsten wachsen alle anderen Charaktere mit der Geschichte mit... |
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In Erlangens Altstadt ist seit dem 14. Jahrhundert ein Rat nachweisbar. An der Spitze der Stadt standen 2 Bürgermeister, die alle 4 Wochen wechselten. Ab 1715 gab es sogar vier Bürgermeister.
In der Neustadt lag die Verwaltung zunächst beim reformierten Presbyterium. 1697 gab es 4 Bürgermeister, die ein Jahr amtierten, darunter 3 Franzosen und ein Deutscher. Ab 1701 gab es 4 Bürgermeister und 8 Räte, die 2 Jahre amtierten. Danach wurde die Verwaltung mehrmals umgestaltet.
Nach der Vereinigung von Altstadt und Neustadt 1812 wurde das bayerische Gemeindeedikt eingeführt. Ab 1818 wurde die Stadt von einem Bürgermeister geleitet, der ab 1918 meist den Titel Oberbürgermeister erhielt.
Daneben gab es ab 1818 einen Stadtmagistrat mit 10 ab 1900 12 Magistratsräten und als 2. Kammer, die Gemeindebevollmächtigten mit 30, ab 1900 36 Mitgliedern. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es ca. noch einen Stadtrat.
Die Bürgermeister beziehungsweise Oberbürgermeister seit 1818:
- 1818 - 1827: Johann Sigmund Lindner
- 1828 - 1855: Johann Wolfgang Ferdinand Lammers
- 1855 - 1865: Carl Wolfgang Knoch
- 1866 - 1872: Heinrich August Papellier
- 1872 - 1877: Johann Edmund Reichold
- 1878 - 1880: Friedrich Scharf
- 1881 - 1892: Georg Ritter von Schuh
- 1892 - 1929: Theodor Klippel , ab 1918 Oberbürgermeister
- 1929 - 1934: Hans Flierl , ab 1932 Oberbürgermeister
- 1934 - 1944: Alfred Groß , Oberbürgermeister
- 1944 - 1945: Herbert Ohly , kommissarischer Oberbürgermeister
- 1945 - 1946: Anton Hammerbacher , Oberbürgermeister
- 1946 - 1959: Michael Poeschke (SPD), Oberbürgermeister
- 1959 - 1972: Heinrich Lades (CSU), Oberbürgermeister
- 1972 - 1996: Dietmar Hahlweg (SPD), Oberbürgermeister
- 1996 - heute: Siegfried Balleis (CSU), Oberbürgermeister
Buch-Tipp: DuMont Reise-Taschenbuch Rom Gut aber nicht perfekt Der Führer durfte mich in Rom begleiten und den Weg weisen (oder auch nicht). Letzteres ist auch mein großer Kritikpunkt an diesem Werk, ich finde den Stadtplan sehr unpraktisch und unübersichtlich. Die Gebiete sind willkürlich und unübersichtlich auf einzelne oder mehrere Seiten verteilt, die Logik der Anordnung hat sich... |
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Das Wappen der Stadt Erlangen zeigt in dem geteilten und oben gespaltenen Schild: vorne in Silber ein linksgewendeter, golden gekrönter und bewehrter, roter Adler mit goldenen Kleestengeln und von Silber und Schwarz geviertem Brustschild; hinten in Silber ein goldenen gekrönter und bewehrter, rot gezungter schwarzer Adler mit goldener Halskrone, Kleestengeln und den goldenen Großbuchstaben E und S auf der Brust; untern in Blau über silberner Zinnenmauer wachsend ein doppelschwänziger, golden gekrönter, rot gezungter goldener Löwe.
Hierbei handelt es sich um das kleine Stadtwappen). Werden die 3 Teile des Wappens auf separaten Schildern dargestellt, über denen der zollerische Brackenkopf mit schwarz-silbernem Helmdecken zu sehen ist, dann handelt es sich um das große Stadtwappen.
Die Stadtflagge ist Weiß-Rot
Der Löwe in dem unteren Teil des Wappens steht für die Erlanger Altstadt. Dabei handelt es sich um den luxemburgischen Löwen, der seit 1397 in den Stadtsiegeln nachweisbar ist. In der oberen Hälfte stehen der brandenburgische und der preußische Adler, welche die Neustadt Erlangens symbolisieren. Sie schmückten das Neustädter Wappen seit 1707. Die Buchstaben E und S stehen für Elisabeth Sophie, die Gattin des Markgrafen Christian Ernst.
Buch-Tipp: Gebrauchsanweisung für Rom. Besser als jeder Reiseführer Das Buch war für mich eine Offenbarung. Als Italienischdozentin und Romliebhaberin habe ich es verschlungen. Obwohl ich schon viel über Rom gelesen habe und ein Jahr lang selbst das Glück hatte, die Stadt und ihre Einwohner vor Ort in ihrem Alltag auf mich wirken zu lassen, gab mir das Buch noch zahlreiche, gut recherchierte... |
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Erlangen unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:
Weitere Partnerschaften:
Buch-Tipp: Im Schatten des Palazzo Farnese. EIN KLASSE DEBÚT Bereits FRED VARGAS erster Kriminalroman strahlt den Charme aus und birgt die Suchtgefahr ihrer späteren Serie um Kommissar Adamsberg.
DIE STORY:
Einem bekannten Pariser Kunsthistoriker, Henri Valhubert, wird eine bislang unbekannte Michelangelo-Zeichnung angeboten. Sie kann eigentlich ca. aus der Vatikanischen Bibliothek gestohlen... |
Wirtschaft und Infrastruktur | |
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Im Süden und Westen berührt die Bundesautobahn A 3 Nürnberg-Frankfurt, die sich am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen mit der A 73 Nürnberg-Bamberg kreuzt, die Randbereiche des Stadtgebiets. Die A 73 begrenzt die Innenstadt zu dem Westen hin. Durch das südliche Stadtgebiet führt die Bundesstraße B 4.
Der Hauptbahnhof Erlangen ist ICE- und IC-Haltepunkt an der Bahnstrecke Nürnberg-Bamberg. Von hier verkehrt auch die Regionalbahn R 2 über Fürth nach Nürnberg beziehungsweise über Forchheim nach Eggolsheim. Die Stadt soll an das S-Bahn-Netz Nürnberg angeschlossen werden.
Den ÖPNV versorgen mehrere Buslinien der Erlanger Stadtwerke AG. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) zu benutzen.
Am Rande des Regnitztals führt der Rhein-Main-Donau-Kanal entlang, mit dem Erlanger Hafen in Büchenbach.
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Als Tageszeitung erscheinen die "Erlanger Nachrichten", die Erlanger Ausgabe der Nürnberger Nachrichten .
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Die Universität wurde 1742 in Bayreuth gegründet und 1743 nach Erlangen verlegt. Nach dem Übergang Erlangens an Bayern blieb die Universität zunächst protestantische Hochschule, die jedoch in dem Laufe der Zeit ihren konfessionellen Charakter verlor. 1961 erfolgte die Eingliederung der 1919 gegründeten Hochschule für Wirtschaft und Sozialwissenschaften Nürnberg.
Seither trägt die Universität den Namenszusatz Erlangen-Nürnberg. 1966 wurde eine Technische Fakultät eingerichtet und 1972 folgte die Eingliederung der Pädagogischen Hochschule Nürnberg. Die Universität ist somit auf die Standorte Erlangen und Nürnberg verteilt.
- Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS)
- Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB)
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Kultur und Sehenswürdigkeiten |
Kirche am Hugenottenplatz
Die jetzige Innenstadt, die ehemalige Neustadt Erlangen, ist als Ensemble sehenswert. Sie ist als barocke Plan- und Idealstadt errichtet worden und gehört heute mit ihren schnurgeraden Straßen- und Platzfronten und den einheitlichen Fassaden der fast durchwegs zwei- und dreigeschossigen traufständigen Häuser zu den bedeutendsten und am besten erhaltenen Anlagen dieser Art in Deutschland.
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- Theater Erlangen
- Markgrafentheater
- Theater in der Garage
- Freies Theater Erlangen, eine Arbeitsgemeinschaft, welche die Interessen der freien Theaterszene gegenüber der städtischen Kulturpolitik vertritt
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- Stadtmuseum in dem Altstädter Rathaus
- Museum in dem Amtshausschüpfla; Leben um 1920 in dem Raum Frauenaurach
- AERIA Antikensammlung
- Galerie in dem Gäßla
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Hugenottenbrunnen, dahinter Orangerie, von S (2004-04-25) Das ehemalige Markgräfliche Schloss, welches heute als Universitätsgebäude genutzt wird, wurde in dem Jahr 1700 nach Plänen von Antonio della Porta begonnen und bereits 1704 fertiggestellt. Zur Schlossanlage gehört der Schlossgarten mit Hugenottenbrunnen sowie eine Orangerie.
Das "moderne" Erlangen: Rathaus welches gerade renoviert wird (6.7.04))
Weitere Bauwerke:
- Altstädter Rathaus (heute Stadtmuseum)
- Kirchen
- Altstädter Pfarrkirche (Dreifaltigkeitskirche)
- Neustädter Pfarrkirche (Universitätskirche), Wahrzeichen der Stadt
- Evangelisch-reformierte Kirche ("Hugenotten-Kirche") am Hugenottenplatz
- Martinskirche (Martinsbühler Kirche)
- Markgrafentheater (das älteste bespielte Barocktheater Süddeutschlands)
- Palais Stutterheim
- Rathaus, erbaut 1971
- Kanaldenkmal
Sonstige Sehenswürdigkeiten
- Schlossgarten
- Botanischer Garten
- Aromagarten der Universität
- Burgberggarten mit Skulpturen Heinrich Kirchners
- ehemalige Bierkeller in dem Burgberg
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Regelmäßige Veranstaltungen | |
Figurentheaterfestival, Comicsalon und Poetenfest stehen in den letzten Jahren aus Geldmangel stets etwas auf der Kippe.
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Sonstiges Erwähnenswertes und Merkwürdigkeiten |
- Bedingt durch die weitläufigen Regnitzwiesen konnte sich eine große Storchenpopulation bilden. Seit einigen Jahren brütet ein Storchenpaar sogar in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt auf dem Kamin der Mälzerei Steinbach.
- Bundesweit bekannt wurde Erlangen durch das Lied "Wissenswertes über Erlangen" von Foyer des Arts (1981) aus den Zeiten der Neuen Deutschen Welle, im der Name "Erlangen" als Platzhalter für eine beliebige, spießige und mittelmäßige deutsche Stadt herhalten muss. In dem Text des Liedes finden sich keine direkten faktischen Bezüge zu den realen Gegebenheiten in Erlangen. Die Titelzeile wird von Journalisten regelmäßig als Schlagzeile von Beschreibungen zitiert, die irgendetwas mit Erlangen zu tun haben.
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Die Liste ist möglicherweise nicht vollständig.
- 1849: Georg August Brüxner , *30. November 1778 in Erlangen, ? 1863 (wahrscheitlich in England), Kaufmann
- 1852: Adam Bücking , *15. Juli 1822 in Erlangen, ? 4. August 1884, Fabrikant
- 1895: Johann Konrad Schmidtill , * 10. Dezember 1823 in Erlangen, ? 28. Oktober 1903 in Erlangen, Malermeister, Mitglied des Stadtmagistrats, Vertreter in dem mittelfränkischen Landrat
- 1910: Dr. jur. h.c. Daniel Hilpert , * 9. Juni 1837 in Erlangen, ? 6. Februar 1923 in Nürnberg, Anwalt, Justizrat
- 1910: Johann Jakob Steidel , * 8. März 1839 in Erlangen, ? 12. April 1913 in Erlangen, Mandelrübenfabrikant, Magistratsrat
- 1920: Georg Böhner , *7. Mai 1854 in Erlangen, ? 26. April 1936, Kaufmann
- 1927: Hans Jäckel , * 6. Juni 1859 in Erlangen, ? 23. Dezember 1937 in Erlangen, Metallwarenfabrikant, Kreisbranddirektor
- 1932: Dr. phil. Hermann Hedenus , *30. April 1870 in Weisendorf, ? 24. Januar 1958 in Erlangen, Gymnasiallehrer, Schulrat
- 1950: Paul Ritzer , * 14. Oktober 1870 in Möhrendorf, ? 6. September 1951 in Erlangen, Metallarbeiter, Gewerkschaftssekretär
- 1962: Dr. Hans Flierl , Oberbürgermeister a.D.
- 1962: Dr. Dr. h.c. Heinrich Franke, Professor
- 1965: Dr. Peter von Siemens , Aufsichtsratsvorsitzender der Siemens AG
- 1972: Dr. Heinrich Lades , Oberbürgermeister a.D.
- 1972: Peter Zink , * 22. Dezember 1907 in Erlangen, + 10. Januar 2004 in Erlangen, Redakteur, Konstrukteur, Ehrensenator der Universität, MdL
- ? Dr. jur. Dr.-Ing. E.h. Heinrich von Pierer, Vorsitzender des Vorstandes der Siemens AG
- ? Dr.-Ing. E.h. Bernhard Plettner
- ? Dr. Wilhelm Vorndran , Landtagspräsident a.D:
- 1990: Prof. Dr. Nikolaus Fiebiger , Präsident der Universität
- 1996: Dr. Dietmar Hahlweg , Oberbürgermeister a.D.
- 2000: Hermann O. Franz , Aufsichtsratsvorsitzender a.D.
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Söhne und Töchter der Stadt | |
Personen, die in Erlangen geboren sind, unabhängig von ihrem späteren Wirkungskreis:
- 1499 in dem Ortsteil Bruck, Sebald Heyden , †1561 in Nürnberg, Kantor, Rektor und Dichter ("O Mensch bewein dein Sünde groß")
- 1789, 16. März, Georg Simon Ohm, †7. Juli 1854 in München, Physiker (nach ihm ist die Einheit des elektrischen Widerstands benannt)
- 23. März 1882, Amalie 'Emmy' Noether, †14.04 1935 in Pennsylvania, Vereinigte Staaten Amerika, Mathematikerin (leistete wichtige Beiträge zur theoretischen Physik und zur Mathematik)
- 12.05 1902, Heinrich Kirchner, †3. März 1984 in Pavolding in dem Chiemgau, Bildhauer
- 1961, 21. März, Lothar Matthäus, Fußballspieler, Rekordnationalspieler
Weitere berühmte Persönlichkeiten Erlangens findet man auf der Webseite http://www.fen-net.de/er/hedayati/persoenlichkeiten/persoenlichkeiten.html.
Weitere bekannte Personen mit Bezug zu Erlangen
Eine ganze Reihe bekannter Personen hat immerhin eine Zeit lang in mehr oder weniger wichtiger Funktion in Erlangen gelebt. Viele davon kamen zu dem Studium oder zur Lehre.
- Felix Klein Mathematikprofessor. In seiner Antrittsvorlesung formulierte er das Erlanger Programm.
- August Graf von Platen Dichter, kam 1819 zu dem Studium nach Erlangen. Das Platenhäuschen am Burgberg erinnert an ihn.
- Friedrich Rückert seit 1826 Professor der orientalischen Sprachen und Literaturen. Seine beiden Lieblingskinder, deren Tod er in den Kindertodtenlieder beklagt, liegen auf dem Neustädter Friedhof begraben.
- Elke Sommer
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Weiteres zu dem Artikel Erlangen |
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